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Die Mittelmeer-Monologe

November 10, 2020 @ 19:00 21:00

Die MITTELMEER-MONOLOGE erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‚KĂĽstenwachen‘ und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.
Diese Aktivist*innen ĂĽberzeugen beim ‚Alarmphone‘ die KĂĽstenwachen, nach Menschen in Seenot zu suchen oder lernen auf der Sea-Watch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Die Mittelmeer-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Dadurch werden reale Fälle der Seenotrettung rekonstruiert, erzählt aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen.
Die Mittelmeer-Monologe liefern persönliche und intime Einblicke in die weitesgehend unbekannte Arbeit des Alarmphones, die einer Aktivistin und die jener Person, die in Seenot die Nummer des Alarmphones wählte, sowie deren insprierende gemeinsame Geschichte.

Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Aktiven verschiedener Initiativen, die sich für die Rechte und den Schutz von Geflüchteten einsetzen.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=GnzOsZ-w1jg&feature=youtu.be

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»Die Monologe berĂĽhren, schaffen Nähe, machen wĂĽtend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«
(die tageszeitung, taz)

»Wirkmächtig ist, was Naomie, Joe, Selma und Yassin erzählen. Von Menschen, die vor ihren Augen lautlos ertrinken. Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. Von der Angst vor fatalen Entscheidungen.« (Berliner Morgenpost)

»Das Theaterstück findet weit über den europäischen Kontext hinaus Anklang. Es rekonstruiert reale Fälle von Seenotrettung aus der Perspektive sowohl von Flüchtlingen als auch von Aktivisten.« (The Brooklyn Rail)

»Die Tragik kommt schleichend daher, bevor sie mit voller Vehemenz zuschlägt. Wahre Geschichten voller Leid, Tod, aber auch Hoffnung. Ein kraftvolles, berührendes Stück Theater.«
(Göttinger Tageblatt)

»Michael Ruf gibt in seinem Dokumentarstück Mittelmeer-Monologe Menschen eine Stimme, die auf dem riskanten Weg nach Europa geflüchtet sind.« (WDR 3)

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CORONA-INFO:
Angesichts der wieder stark steigenden Infektionszahlen achten wir bei der Veranstaltung ganz besonders auf den Schutz eurer Gesundheit!
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Die Anzahl der Plätze ist stark begrenzt, so dass ihr den dem großen Saal mit ausreichend Abstand zueinander sitzen könnt. Auf dem Weg bis zu eurem Platz ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es ist ein Einbahnstraßen-System ausgeschildert und der Saal wird regelmäßig gelüftet.
Für die Kontaktnachverfolgung im Falle eines Infektionsfalles werden gemäß Verordnung eure Kontaktdaten erfasst und nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist vernichtet.
Weitere Infos unter: https://scala-werder.de/

Details

Datum:
November 10
Zeit:
19:00 – 21:00
Eintritt:
frei
Veranstaltungskategorie:
Website:
https://www.facebook.com/events/988217024981241/

Veranstalter

Aktionsbündnis Weltoffenes Werder
E-Mail:
info@weltoffenes-werder.de
Website:
www.weltoffenes-werder.de

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